Die Baustory

 

"Wann baust du uns mal endlich das Häuschen auf unserer Wiese auf dem Berg das du schon so lange machen willst ?"

Mit dieser Frage hat meine Frau Verena den Grundstock zu dieser ganzen Aktion gelegt.  Ja warum mache ich das nicht endlich einmal habe ich mir gedacht und bin die verschiedenen Möglichkeiten durchgegangen. Eine Minigartenhütte die dem Baurecht entspricht und wo wir uns gerade mal selbst nur umdrehen können ?
Das ist nicht das was ich will. Aber jedem komfortableren Bau steht das Baurecht im Wege .

Also was tun ?

Mein Arbeitskollege und Freund Klaus Gäng, Bauingenieur im Bauamt, und stolzer Besitzer eines Unimog Wohnmobiles Marke Eigenbau bringt mich nach der X ten Besichtigung seines Mogi  auf die Idee einen Bauwagen zu bauen.
Alles zu Klause und seinen unzähligen Ideen und Reisen findet ihr auf: http://www.die-gaengs.de/

Schönen Stellplatz haben wir, alten Wagenuntersatz ebenfalls , Schlepper zum ziehen ebenfalls.
In Gedanken sitze ich schon vorm Wohnwagen und genieße die Aussicht und die Freiheiten in der Natur.
Im Bauamt habe ich schon mal eine erste Skizze gefertigt die Klaus Gaeng dann ergänzt hat (siehe Bild)

Aber vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt.
Nicht daß ich jetzt jammern möchte. Aber das Bauen und Planen an sich ist schon ein einziges großes Abenteuer. Mit allerlei Handwerkstechniken muste ich mich auseinandersetzen. Man erfährt bei den Planungen viel Ratlosigkeit gewinnt aber auch Ideen dazu.

Einen Bauwagen planen und bauen in Eigenarbeit und nur in der Freizeit ist eine echte Herausforderung ! :-)

 Bild: Der Bauwagen ohne Außenfasade mit Blechdach. 

 

Das Fahrgestell

Das Fahrgestell war schnell gefunden. Der alte 4 Rad Gummiwagen, Baujahr vor 1960 und eh nur noch Platzfresser war schnell auserkoren das neue Home zu tragen. Sein Zustand war noch gut dem Alter entsprechend. Nur noch wenig Lack dran, aber kein Rost und völlig veraltete Reifen und Felgen. Also den Untersatz sanieren und erneuern. Die Spurbreite von 1,6 m war mir zu schmal. Ich habe die Achsen auf 2 m verbreitert. dann die Bremsen gangbar gemacht und neu belegt. Raddrehkreuz auseinanderbauen und Bremsseile sowie Auflaufbremse sanieren war der nächste Schritt.  Lack abschleifen grundieren und 2 Lackierungen drüber sollen für Wettertauglichkeit sorgen.

Bild: Der Drehkranz im Rohzustand.

   

 Der Untersatz war nun vorhanden jetzt ging es richtig los mit dem Aufbau.

Selbsttragend sollte er sein, stabil und aus Stahl. Stahl liegt mir näher als Holz für solche Bauten. Vierkantrohr 40x60 mm mit 3 mm Wandstärke wurden es und aus diesem Material habe ich mir das Gerüst gebaut. Länge 4,50 m und breit 2.18m. Warum dieses Breitenmaß ? Ich bin 186 cm groß und wollte die Betten quer haben.  Dann heißt die Formel für ein normgerechtes 2m Bett. 218cm - 2x 6 cm Rohrbreite macht 206cm - 2 x 1,5 cm Wandholzpallten macht 203 cm. Passt also für 2m Matratzen. Demnächst mehr zum Bau ...... :-)

Bild: Der Aufbau als Gerüst

 

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